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Information vom 26.09.2017

Gute Jobcenter-Praxis: Mit der „Integration Map“ das Ankommen erleichtern

Um geflüchtete Menschen beruflich und sozial zu integrieren, hat das Jobcenter Rhein-Erft gemeinsam mit dem Projektträger innovaBest, Institut für Innovation & Bildung GbR (Frechen) die sogenannte „Integration Map“ entwickelt.
Die Servicestelle SGB II, eine Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, ist auf die "Integration Map" aufmerksam geworden und hat diese in ihre veröffentliche Liste der guten Praxisbeispiele aufgenommen. Die Servicestelle SGB II bündelt Informationen über innovative Ideen und Modellprojekte für neue Wege, arbeitsuchende Menschen mehr soziale Teilhabe und die Rückkehr ins Erwerbsleben zu ermöglichen.
„Die Integration Map ist ein gelungenes und innovatives Instrument, dass sich geflüchtete Menschen im Rhein-Erft-Kreis umfassend informieren und orientieren. Dass die Integration Map überregional positive Resonanz erfährt, bestätigt uns in unserer Integrationsarbeit“, erklärte Herbert Botz, Geschäftsführer des Jobcenters Rhein-Erft.

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Presseinformation vom 14.09.2017

Leben mit Hartz IV – Jobcenter Rhein-Erft unterstützt Projekt am Silverberg-Gymnasium Bedburg

Das Silverberg-Gymnasium Bedburg öffnete am vergangenen Samstag, den 9. September, seine Türen, um die Ergebnisse seiner Projekttage der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler waren an insgesamt 48 Projekten beteiligt. In einem Projekt befassten sich die angehenden Abiturienten mit dem Thema „Leben mit Hartz IV – (Wie) Geht das?“, das von dem Gymnasiallehrer Ulrich Arling geleitet wurde. Das Projekt hatte insbesondere das Ziel, Aufklärungsarbeit zu leisten und die Lebenslagen von Hilfebedürftigen zu hinterfragen. Dabei wurde das Schülerprojekt tatkräftig durch den Geschäftsführer des Jobcenters Rhein-Erft, Herbert Botz, unterstützt.

„Über Hartz IV reden viele, aber keiner weiß Bescheid. Ich hatte auch keine Antworten. Aber das war der Anstoß für das Projekt“, erklärte Arling, der im Vorfeld Unterstützung beim Jobcenter Rhein-Erft anfragte. „Als die Anfrage vom Silverberg-Gymnasium kam, war für mich sofort klar, dass ich das Projekt unterstützen will“, erklärte Botz.

Bei der Projektpräsentation erhielten die Gäste zahlreiche Informationen über die Grundsi-cherungsleistung und konnten anhand von Modellrechnungen und Ernährungsplänen einen Eindruck vom Leben mit Hartz IV gewinnen. „Wir waren selbst überrascht, was Hartz IV bedeuten kann und wie kompliziert die Materie ist. Die Projektteilnehmer haben klasse gearbeitet, um die Präsentation auf die Beine zu stellen“, so Arling. Für den Jobcenter-Leiter Herbert Botz hatten die Schülerinnen und Schüler ein Rollenspiel vorbereitet und diesen mit Vorurteilen konfrontiert. Ebenso stand Botz für Fragerunden zur Verfügung.

„Mit meiner Unterstützung wollte ich für ein gesellschaftspolitisch wichtiges Thema sensibi-lisieren. Mir ging es darum, den Schülern zu verdeutlichen, dass auch Mitschüler von Hartz IV betroffen sein könnten und welchen Stellenwert ein Schul- und Berufsabschluss für das Leben hat. Bildung ist ein Schlüssel für eine nachhaltige Arbeitsmarktteilhabe und die beste Absicherung gegen Arbeitslosigkeit“, so Botz.

Arling sah in dem Projekt einen vollen Erfolg und bedankte sich für das Engagement des Jobcenters.

Im Rhein-Erft-Kreis leben rund 38.000 Menschen in ca. 19.000 Bedarfsgemeinschaften von Grundsicherungsleistungen des Jobcenters. Dabei verfügen 66 Prozent der rund 11.000 arbeitslos registrierten Personen in Hartz IV über keine abgeschlossene Berufsausbildung. Die Gründe für den Bezug von Grundsicherungsleistungen liegen oftmals neben dem Bildungshintergrund sowie den sozialen und gesundheitlichen Problemen der Leis-tungsberechtigten auch in der Höhe des Erwerbseinkommens, der Familiengröße und den im Vergleich überdurchschnittlichen Wohnkosten der Region.

Information vom 13.09.2017

Ab 2018 höhere Regelbedarfe in der Grundsicherung für Arbeitsuchende

2018 steigen die Unterstützungsleistungen für alle, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können. Das gilt für die Sozialhilfe, die Grundsicherung für Arbeitsuchende sowie für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Die Bundesregierung hat die entsprechende Verordnung zur Fortschreibung der Regelbedarfssätze verabschiedet, der Bundesrat muss der Verordnung noch zustimmen. Er befasst sich Anfang November damit. Die Regelsätze werden jährlich überprüft und fortgeschrieben.

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