LeistungenBildung und Teilhabe

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die insbesondere Arbeitslosengeld II, Sozialgeld oder Sozialhilfe (SGB II bzw. SGB XII) erhalten oder deren Eltern den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, haben einen Rechtsanspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen.

Anträge für das Bildungspaket können beim Jobcenter Rhein-Erft für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die Leistungen nach dem SGB II beziehen, gestellt werden.

Fördermöglichkeiten

Einen Zuschuss für das gemeinsame Mittagessen gibt es dann, wenn Aufwendungen für ein gemeinschaftliches Mittagessen entstehen. Der verbleibende Eigenanteil der Eltern bzw. des Kindes liegt bei einem Euro pro Tag und Essen.

Bedürftige Schülerinnen und Schüler können eine Lernförderung in Anspruch nehmen, wenn nur dadurch das wesentliche Lernziel erreicht werden kann. Voraussetzung ist insbesondere, dass die Schule den Bedarf bestätigt und keine vergleichbaren schulischen Angebote bestehen.

Bedürftige Kinder sollen in der Freizeit nicht ausgeschlossen sein, sondern bei Sport, Spiel und Kultur mitmachen. Dafür steht monatlich ein Betrag von insgesamt bis zu 10 EUR zur Verfügung - zum Beispiel für den Mitgliedsbeitrag des Sportvereins, die Gebühren der Musikschule oder im Ausnahmefall auch für Ausrüstungsgegenstände wie Sportschuhe oder Musikinstrumente.

Für die Ausstattung mit dem persönlichen Schulbedarf (z. B. Schulranzen, Schreib-, Rechen- und Zeichenmaterialien) wird den Schülerinnen und Schülern zweimal im Schuljahr ein Zuschuss gezahlt: zu Beginn des Schuljahres 70 EUR und jeweils im Februar darauf 30 EUR - insgesamt 100 EUR.

Wenn Kinder erst im Verlauf des jeweiligen Schuljahrs erstmalig oder aufgrund einer Unterbrechung ihres Schulbesuches erneut in eine Schule aufgenommen werden, werden 70 EUR gezahlt, wenn der erste Schultag in den Zeitraum von August bis Januar des Schuljahres fällt, oder 100 EUR gezahlt, wenn dieser Tag in den Zeitraum von Februar bis Juli des Schuljahres fällt.

Die Kosten für ein- und mehrtägiger Ausflüge von Schulen, Kitas und Kindertagespflege können übernommen werden.

Insbesondere wer eine weiterführende Schule besucht, hat oft einen weiten Schulweg. Fallen deswegen Aufwendungen für eine Schülerbeförderung an und werden sie nicht anderweitig abgedeckt, können diese Ausgaben übernommen werden. Falls die Schülerfahrkarte auch privat nutzbar ist, ist im Regelfall ein Eigenanteil von 5 EUR monatlich zu tragen.

Antragsunterlagen und Informationen

Für Sie telefonisch erreichbar.

Service Center SGB II.

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von 8 bis 18 Uhr
02234/93698-0

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